Kategorie-Archiv für Hofleben

Nun kann er wachsen!

von Petra Rolfs

WeißkohlpflanzeHeute hat unser Junior die ersten 50.000 (!) Bio-Weißkohl-Pflanzen in die Erde bringen dürfen. Nach zwei Jahren Umstellung unserer konventionell bewirtschafteten Flächen auf Bio-Flächen war es endlich so weit!

Warum endlich? Zwei Jahre darf der Boden nicht gedüngt oder gespritzt werden dann entwickelt sich ein Acker zu einem Bio-Acker und Bio-Gemüse kann darauf kann angebaut werden. Wir haben in diesem Jahr schon 19 ha mit Hafer und Rote Beete angepflanzt… und jetzt auch Weißkohl in vier Sorten.
Halbautomatisch nennt man den Pflanz-Vorgang. Das heißt ein bisschen Maschine und immer noch ganz viel Handarbeit: Ein großer Trecker mit einer Pflanzmaschine fährt im Schritttempo über das Feld und alle, die auf der Maschine sitzen, legen immer eine Pflanze nach der anderen in einen Pflanzbecher, der die kleinen Pflänzchen einfach in die Erde steckt.
Kein Traum-Job , denn bei Wind und Wetter fliegt auch viel Sand durch Luft. Und auch der, der den ganzen Tag hinter dem Trecker her läuft und schaut ob auch alle Pflanzen im Boden mit genug Erde bedeckt sind, kann sich eine nettere Beschäftigung vorstellen ;) Aber – haben die Pflanzen keinen Bodenschluß vertrocknen sie einfach.
Am Ende des Tages aber stecken alle Setzlinge in guter dithmarscher Erde und können loswachsen. Die Menschen auf und neben der Maschine stehen unter der Dusche und waschen sich den guten dithmarscher Boden aus den Haaren und vom Körper bis es nicht mehr knirscht.
Danach könnte man immer in der Dusche, wenn man nicht ganz gut nachspült, auch gleich noch Kohl pflanzen – aber das haben wir heute lieber im Speicher-Koog auf den dafür vorgesehenen Bioflächen getan. ;)

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Das Büroimplantat

von Petra Rolfs

die Schäfin

Seit einigen Tagen habe ich ein Klingeln im Ohr. Keine Sorge, dies ist kein Fall für den Hausarzt, sondern meine neueste Errungenschaft, so eine Art „Büroimplantat“ in Form eines Telefon-Headsets. Absolut raumsparend, nahezu grenzenlos mobil, Wind- und Wettertauglich. Und die einzig mögliche Konsequenz auf die Flut von Anrufen, durch die ich jeden Tag wate.
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Die weißen Super-Mütter vom Rolfshof

von Petra Rolfs

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Alle kennen sie, unsere knuffigen cremefarbenen Kühe mit ihren Kälbern. Auf unserem Hof sind sie schon seit über 20 Jahren zu Hause.

Ihre nette Art und ihre gute Futterverwertung auf den Marschweiden ließen sie zu den besonderen Lieblingen von Helmut Rolfs werden. Er liebt sie alle und sie lieben ihn.

Wenn er sie ruft, rennen sie voller Begeisterung los, so dass wir manchmal fürchten, sie würden vor dem Zaun nicht zum Stehen kommen.

Ihre Mütterlichkeit lässt sie besonders direkt nach dem Kalben auch mal leicht reizbar werden. Man sollte Mutter und Kind besser in Ruhe lassen, wenn das Kalb noch ganz klein ist, sonst wird man schnell zum Pamplona-Experten…

Pamplona ist die Stadt, in der die Stiere einmal im Jahr den Menschen hinterherjagen dürfen. Aber wer will das schon im Urlaub.

Von Frühjahr bis Herbst genießen unsere weißen Rinder ihr Leben auf den saftigen Marschweiden. Im Winter kuscheln sie lieber mit ihren Kälbern im Stroh und vertilgen dabei Unmengen von Heu, Silage und Wurzeln.

Und manchmal lassen sie sich auch wie Milchkühe hinter den Ohren kraulen.

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Neues aus Hühnerhausen: Vorsicht Rowdys!

von Petra Rolfs

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Eine halbwüchsige Hühnerbande ignoriert regelmäßig die Grenzen des Hühnerstalles auf unserem Hof, zwängt sich durch die Staketen des Zaunes und überschwemmt den Hof mit fiesem Gegacker und penetrantem Gescharre.

Neuerdings wird sogar die Nahrungskette von diesen Hühnerrowdys in Frage gestellt. Sie werfen sich vor die zwar harmlosen, aber immerhin Raubkatzen des Hofes, wenn ahnungslose Feriengäste versuchen, die Katzen zu verwöhnen.

Statt einer lieben, weichen Katze haben die Feriengäste plötzlich ein Tier mit spitzem Schnabel und nackten Füßen in der Stube. Und von draußen drängen noch welche nach…

Also: Vorsicht beim Leckerchen geben, immer erst rechts und links gucken, ob kein Huhn in der Nähe ist. Achten Sie auf verräterisches Rascheln im Gebüsch, stellen Sie eine Wache in die Tür, sichern Sie Müsli und alles, was Körner enthält.

Die Hühnerbande ist zwar nicht gefährlich, aber auch nicht so richtig kuschelig.

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Zahme Fasane – die Fortsetzung

von Petra Rolfs

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Sicher wollen Sie wissen, wie die Geschichte von zahmen Fasanen und wilden Hühnern weiterging.

Die Zeit war schnell gekommen, dass die kleinen Fasane groß genug waren, um Wichtelhausen zu verlassen. Zusammen mit ihrer ‚Hühnermutter‘ zogen sie in den großen Hühnerauslauf. Die kleinen Fasane waren schon recht selbstständig, so dass wir uns keine großen Sorgen machen mussten, ob sie sich zurechtfinden würden.
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Der Mähditationsweg

von Petra Rolfs

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Der Urlauber, der zu Fuß durch Büsumer Deichhausen spaziert und den Blick über die Felder schweifen lassen möchte, wird feststellen, dass sein Blick an einer bestimmten Stelle des Marschenweges an einem Schild hängenbleibt, das da am Anfang eines Feldweges steht.

Da der durchschnittliche Büsumer Deichhausen-Urlauber fit, ausgeruht und offen für Neues ist, wird er die Straße überqueren, um das Schild näher in Augenschein zu nehmen: ‚Mähditationsweg‘, liest der Urlauber, darunter: ‚Schäferei & Reiterei Rolfs‚. Aha, das erklärt das ‚Mäh‘, logisch, man sieht sogar Schafe auf einer Weide entlang des Weges und auf der anderen Seite grasende Ponys.
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Oona, Hütehund aus Leidenschaft

von Petra Rolfs

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Sie ist im Augenblick (fast) die wichtigste Mitarbeiterin auf dem Hof: Border Collie Oona, Hütehund von Beruf. Unersetzlich, wenn es darum geht, Schafe von H wie Hof nach D wie Deich oder auch nur von A nach B zu bringen.

Oona ist ein echter Workaholic, so ist sie in ihrer Freizeit unter anderem in der Gästebetreuung unterwegs.
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Schmuggel-Karawane

von Petra Rolfs

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Alles begann mit der Planung der Pony-Trekking-Touren für die Gäste der Schäferei & Reiterei Rolfs – kleine Wanderritte durch die schöne Dithmarscher Landschaft mit einem Picknick am Wegesrand.

Das leckere Picknick sollte in Packtaschen verstaut werden, damit ein Pony sie tragen kann. Alles ganz harmlos und wohlüberlegt.
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Entenschule – oder: Wer hat Vorfahrt im Garten?

von Petra Rolfs

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Solange die Laufente Schnattchen mit ihren sechs kleinen Küken auf dem Laufenten-Privatteich herumgepaddelt ist, war alles gut. Keiner der Feriengäste würde über den Zaun klettern, um ein paar Runden in dem Ententeich zu schwimmen, das ist relativ sicher.

Nun haben die kleinen Entchen Schnattchens Meinung nach aber genug gepaddelt und sollen die Füße auch mal zum Laufen benutzen, es sollen ja schließlich Laufenten werden. Und die Kleinen brauchen auch dringend eine Horizonterweiterung.
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