Deichnachrichten

aus der Schäferei & Reiterei

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Das große Aufschnauben – Ferienende in der Schäferei & Reiterei Rolfs

von Petra Rolfs

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Die Sommerferien sind vorbei in ganz Deutschland und damit auch in der Schäferei & Reiterei der Familie Rolfs. Der eine oder andere kleine Reiter klammert sich zwar am letzten Tag noch an sein Lieblingspony, aber erfolglos.

Ein kleiner Trost ist immerhin der Ponybutton, der bei bestandenem Pony-Pfleger-Diplom vergeben wird, aber eben nur ein kleiner Trost.

Es geht sogar das Gerücht, dass eines der Kinder versucht hat, Schneewittchen in einen Trolley zu locken, aber es blieb beim Versuch.
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Freiarbeit für Pferde

von Petra Rolfs

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Ein wunderschönes ‚Mädels-Wochenende‘ liegt gerade hinter uns und natürlich gibt es viel zu erzählen…

Am Freitag haben wir Lanzelot und Tom Tom auf den Pferdehänger geschoben und sind mit Gepäck und den weiblichen Familienmitglieder nach Niedersachsen aufgebrochen – etwas abhetzt zwar, aber voller Vorfreude auf ein Hof-freies Wochenende. Wie immer, wenn hier jemand aus der Familie den Hof verlassen möchte, fordert der Alltag mit allerlei Unwägbarkeiten dazu auf, doch noch mal darüber nachzudenken, ob es wirklich nötig ist, sich mehr als 5 km zu entfernen.
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Schmuggel-Karawane

von Petra Rolfs

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Alles begann mit der Planung der Pony-Trekking-Touren für die Gäste der Schäferei & Reiterei Rolfs – kleine Wanderritte durch die schöne Dithmarscher Landschaft mit einem Picknick am Wegesrand.

Das leckere Picknick sollte in Packtaschen verstaut werden, damit ein Pony sie tragen kann. Alles ganz harmlos und wohlüberlegt.
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Pony-Eltern-Games

von Petra Rolfs

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Bei allen Spass-Aktionen um Kind und Pony sind die Eltern in hohem Maße gefragt, sich auf die Abenteuerlust ihrer Kinder einzulassen. So zum Beispiel bei den Pony-Games, bei denen es darum geht, schwierige Übungen und kleine Kunststücke auf dem Ponyrücken zu bestehen, während die Eltern den kleinen Abenteurern hilfreich und anfeuernd zur Seite stehen.

Was aber, wenn am ersten Urlaubstag allein der Anblick eines Ponys für die Eltern schon Abenteuer genug ist, geschweige denn solch ein riesiges und erst seit so kurzer Zeit domestizierten Tier anzufassen oder zu führen?
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Entenschule – oder: Wer hat Vorfahrt im Garten?

von Petra Rolfs

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Solange die Laufente Schnattchen mit ihren sechs kleinen Küken auf dem Laufenten-Privatteich herumgepaddelt ist, war alles gut. Keiner der Feriengäste würde über den Zaun klettern, um ein paar Runden in dem Ententeich zu schwimmen, das ist relativ sicher.

Nun haben die kleinen Entchen Schnattchens Meinung nach aber genug gepaddelt und sollen die Füße auch mal zum Laufen benutzen, es sollen ja schließlich Laufenten werden. Und die Kleinen brauchen auch dringend eine Horizonterweiterung.
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Friesentorte – wann ist sie richtig ?

von Petra Rolfs

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Bei einer nachmittäglichen Hallo-Runde durch das Café der Schäferei bemerke ich an einem Tisch, an dem zwei ältere Ehepaare sitzen, ein halb aufgegessenes bzw. halb nicht gegessenes Stück Friesentorte. Da halbe Sachen in unserem Cafe eher ungewöhnlich sind, hat das ganz offensichtlich vernachlässigte halbe Stück Friesentorte sofort meine ganze Aufmerksamkeit.

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Das Schnuffeltier-Double

von Petra Rolfs

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Ihr Kind hat ein Lieblings-Stofftier, das es über alles liebt und das eigentlich unersetzlich ist ? Dann sollten Sie diese Geschichte lesen.

Warum fragt nie einer unserer Urlauber im Voraus, und zwar weit im Voraus:

Sollte ich besser ein Schnuffeltier-Double für die Reise besorgen?

Und wie lange im Voraus muss so ein Schnuffeltier-Double eingeschnuffelt werden, damit es am Urlaubsort auch wirklich funktioniert, wenn das Original verloren gegangen sein sollte?

Unsere entschiedene Antwort wäre:

Ja! Auf jeden Fall müssen Sie ein Schnuffeltier-Double besorgen. Mindestens eines!

Und das sollte schon Wochen vor dem Urlaub besorgt werden. Und es muss auf jeden Fall vorher eingeschnuffelt werden! Was anderes funktioniert nicht!

Vertrödeln Sie bloß keine Zeit damit, Ihre Kleidung sorgfältig in Reisetaschen oder Koffer zu packen. Alles in Wäschekörbe geworfen und fertig. Waschen können Sie hier auch. Es gibt wirklich wichtigere Dinge, die langfristig geplant werden müssen.

Aber ohne das Lieblings-Schnuffeltier den Urlaub verbringen? Das geht gar nicht. Wir lassen Sie zwar trotzdem auf den Hof, aber unsere Solidarität liegt eindeutig bei Ihrem Kind, das ist gewiss.

Warum fragt das nie jemand? Die Antwort könnte doch so hilfreich sein und der ganzen Familie einen unbeschwerten, glücklichen Urlaub garantieren.

Die Stolperfalle ‚verlorenes Schnuffeltier‘ kann Sie nämlich nicht nur auf der Hinreise erwischen, wenn sich der Familienvater doch tatsächlich weigert, die 600 km bis zu der Raststätte zurückzufahren, wo das Schnuffeltier zuletzt gesehen wurde.

Auch bei der Abreise verstecken sich die Schnuffeltiere zwecks Schnuffeltier-Urlaubsverlängerung gerne irgendwo in der Ferienwohnung. Na ja, DPD hat eine bezahlbare Expresslieferung, aber auch die braucht noch 24 Stunden.

Sicher, das Schnuffeltier könnte auch ein Jahr warten, bis Sie wiederkommen. Aber kann Ihr Kind das auch?

Also: Wichtigstes Urlaubs-Utensil, das Schnuffeltier-Double!

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Kranke Schafe?

von Petra Rolfs

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Im Augenblick haben wir ungefähr 1.800 Schafe auf den Deichen, im Naturschutzgebiet Speicherkoog und auf eigenen Kleegrasflächen und dener benachbarter Landwirte. Schafe werden allerdings – genauso wie wir Menschen – trotz immer gesunder Nordseeluft auch mal krank.

Sie können z.B. eine Virusinfektion bekommen, die zu Husten, Schnupfen oder Durchfall führt, oder auch mal alles zusammen. Das kennen die meisten Menschen ziemlich gut und wissen auch wie man sich dabei fühlt. Man ist schlapp, mag nichts essen und hat oft dabei Fieber.
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Morgens um halb vier…

von Petra Rolfs

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Ich liebe es, wenn möglichst viele Tiere um unseren Hof herum zu finden sind. Mein Mann hat auch keine Probleme damit, wenn die Tiere im Naturschutzgebiet oder auf den Deichen laufen. Ja, aber für unsere Gäste gehören die Schafe einfach hautnah zur Schäferei.

Heute Morgen um halb vier fällt einem Mutterschaf bei den ersten Lichtstrahlen auf, dass es sein Lamm verloren hat. Wie kann einem das erst um halb vier auffallen?!

Sie fängt an, es zu rufen: ‚Boäh, Boäh‘ – keine Antwort.
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