Pony-Eltern-Games

von Petra Rolfs

ponygames

Bei allen Spass-Aktionen um Kind und Pony sind die Eltern in hohem Maße gefragt, sich auf die Abenteuerlust ihrer Kinder einzulassen. So zum Beispiel bei den Pony-Games, bei denen es darum geht, schwierige Übungen und kleine Kunststücke auf dem Ponyrücken zu bestehen, während die Eltern den kleinen Abenteurern hilfreich und anfeuernd zur Seite stehen.

Was aber, wenn am ersten Urlaubstag allein der Anblick eines Ponys für die Eltern schon Abenteuer genug ist, geschweige denn solch ein riesiges und erst seit so kurzer Zeit domestizierten Tier anzufassen oder zu führen? Dann gilt es Tag für Tag und Berührung für Berührung Kommunikationsmöglichkeiten zu erarbeiten zwischen den Lebewesen Eltern und dem Lebewesen Pony.

Wichtigste Regel: Eindeutiges Verhalten. – Zu Hause sagt man doch auch „Nein, warte bitte mit dem Essen. Jetzt nicht.“Wenn ich diesen Satz nun 1 zu 1 auf den Ponyausflug vorbei am lecker grünen Gras übertrage – wieso versteht das Pony das denn nicht?

Zweite Regel: Nicht reden, handeln. Missverständliches Verhalten wird vom Pony immer bemerkt und sofort ausgenutzt. Dann wird mal hier ein wenig am Gras gezupft, mal dort stehen geblieben und die Landschaft betrachtet oder man dreht sich einfach um und strebt gen Weide…

Jeder kleine Versuch des Ponys, in diesem Spiel für sich zu punkten, kann für den frisch angelernten Ponyführer schon ein großes Abenteuer sein.

Hier gilt die dritte Regel: Ruhe bewahren und irgendwie locker bleiben. Das Pony soll arbeiten. Sie sind im Urlaub. Auch wenn Ihre angespannte Armmuskulatur manchmal etwas anderes behauptet.

Letztendlich gehen sowieso alle gemeinsam durchs Ziel: Eltern, kleine Reiter, Ponys. Und das Ziel heißt: Spass haben, was Neues erfahren, gemeinsam was erleben.

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